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SCHEDEN. Am Ostersonntag, 4. April 2010, beginnt die nächste Öffnungssaison der Quantz-Ausstellung in der St.-Markuskirche Scheden. Bis Ende Oktober ist das kleine Museum dann wieder an jedem Sonntag von 15.00 bis 17.00 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt beträgt für Erwachsene € 1,50 (ermäßigt € 1,00), bei Gruppen ab 10 Personen € 1,00. Kinder bis 14 Jahre in Begleitung von Erwachsenen sind frei, ebenso Kindergartengruppen und Schulklassen. Sonderöffnungszeiten gibt es für Gruppen ab 10 Personen auf Anfrage (Tel. 05546/688 oder 283). Die Dauerausstellung wurde 2004 am Geburtsort von Johann Joachim Quantz eingerichtet und gibt auf unterhaltsame und informative Weise einen Einblick in Leben und Werk dieser Musikerpersönlichkeit, die ab 1741 am Hof Friedrichs des Großen als dessen Flötenlehrer und Hofkomponist Karriere machte und dadurch zu Berühmtheit gelangte. Bilder, Karten, Dokumente, Musikbeispiele, Noten, Bücher sowie die dem Quantz’schen Original nachgebaute Flöte lassen den Weg vom Sohn eines Hufschmieds bis zum einflussreichen Künstler anschaulich nachvollziehen. In der Ausstellung sind auch die von Dr. Meike ten Brink verfasste Broschüre über Quantz (72 Seiten, zahlreiche, teils mehrfarbige Abbildungen), Postkarten mit dem Porträt von Quantz und dem bekannten Gemälde „Flötenkonzert in Sanssouci“ von Adolph von Menzel sowie mehrere CDs mit Aufzeichnungen der in Scheden vom Göttinger Symphonie Orchester 2002 – 2005 aufgeführten Quantz-Konzerte bzw. von Kammermusik-Ensembles, die in Scheden gastiert haben, zu erwerben. Besondere Highlights der diesjährigen Ausstellungssaison werden ein Konzert mit dem Ensemble „musica solare“ am 9. Mai sowie ein Nachmittag mit von Stefanie Foth live auf der Quantz-Flöte gespielter Musik und von Horst Metje vorgetragenen Texten von und über Quantz am 4. Juli sein.
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